Berliner Betrüger Schanzenviertel Hamburg
  1. Schulterblatt
  2. Juliusstraße
  3. Susannenstraße
  4. Bartelsstraße

Paul-Roosen-Straße Hamburg — zwischen Reeperbahn und Schanzenviertel

Eine Wohnstraße mit Durchgangsverkehr aus zwei Richtungen. Sie gehört zu St. Pauli, funktioniert abends aber als Verlängerung der Schanze — und deshalb steht sie hier.

Wohnstraße in St. Pauli am Abend mit einzelnen beleuchteten Erdgeschossen
Zwischen Reeperbahn und Neuem Pferdemarkt: die Straße liegt im Stadtteil St. Pauli, nicht in Sternschanze.
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Lage und Zuordnung

Die Paul-Roosen-Straße verläuft in Hamburg-St. Pauli, nördlich der Reeperbahn und südlich des Neuen Pferdemarkts. Sie liegt damit auf der Achse zwischen zwei sehr unterschiedlichen Lagen: dem Vergnügungsviertel im Süden und dem Schanzenviertel im Norden. Beide sind zu Fuß in einer Viertelstunde erreichbar.

Zum Schanzenviertel gehört sie verwaltungstechnisch nicht — der Stadtteil ist St. Pauli, nicht Sternschanze. Im Alltag spielt das keine Rolle: Wer im Viertel unterwegs ist und nach Süden weitergeht, landet fast zwangsläufig hier, weil der Neue Pferdemarkt die einzige natürliche Verbindung in diese Richtung ist.

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Was die Straße von der Schanzenachse unterscheidet

Der auffälligste Unterschied ist der Maßstab. Auf dem Schulterblatt stehen die Betriebe aneinander und bilden eine durchgehende Front; hier verteilen sie sich auf eine Wohnstraße, in der zwischen zwei Adressen leicht hundert Meter Wohnhaus liegen. Das verändert, wie ein Abend hier abläuft: Man geht gezielt irgendwohin, statt eine Straße abzulaufen.

Der zweite Unterschied ist die Laufkundschaft. St. Pauli bringt Publikum mit, das auf dem Weg zur Reeperbahn oder von dort zurück ist. In der Schanze kommt der Betrieb überwiegend aus dem Viertel selbst; hier läuft ein Teil davon nur durch.

Für die Planung eines Abends heißt das: Die Straße taugt gut als Übergang zwischen zwei Lagen, weniger als Ziel für sich. Wer den ruhigen Teil sucht, ist in den Querstraßen der Schanze besser aufgehoben; wer Betrieb sucht, geht weiter nach Süden.

Wann sich der Weg lohnt

Es gibt zwei Situationen, in denen die Straße die richtige Wahl ist. Die erste ist der Übergang: Wer in der Schanze anfängt und in St. Pauli weitermachen will, kommt ohnehin vorbei und kann den Wechsel hier bruchlos machen. Die zweite ist das Ausweichen — wenn die Schanze am Wochenende an ihre Kapazitätsgrenze stößt, ist die Gegend südlich des Neuen Pferdemarkts oft die nähere Lösung als ein Ortswechsel in einen anderen Stadtteil.

Der Maßstab als Vorteil

Was die Straße im Vergleich zur Schanzenachse verliert, gewinnt sie an anderer Stelle. Weil die Betriebe verteilt liegen und dazwischen Wohnhäuser stehen, staut sich hier kein Publikum auf dem Gehweg. An einem Freitagabend, an dem das Schulterblatt in beide Richtungen dicht ist, lässt sich diese Straße normal begehen — für den Weg zwischen zwei Vierteln ist das der eigentliche praktische Unterschied.

Was hier nicht steht

Öffnungszeiten und Karten führt diese Seite bewusst nicht. In einer Lage mit dieser Wechselgeschwindigkeit sind sie nach wenigen Monaten falsch, und eine veraltete Angabe ist schlechter als keine. Was bleibt, ist die Geografie: die Lage zwischen zwei Vierteln, der Wohnstraßen-Maßstab und die kurzen Wege in beide Richtungen.

Zwei Bezirke, ein Laufweg

Der Weg von hier in die Schanze überquert nicht nur eine Stadtteil-, sondern eine Bezirksgrenze: St. Pauli gehört zum Bezirk Hamburg-Mitte, Sternschanze seit 2008 zum Bezirk Altona. Im Straßenbild ist davon nichts zu erkennen, in der Verwaltung schon — Fragen zu Außengastronomie, Verkehrsführung oder Sperrzeiten werden für die beiden Seiten des Neuen Pferdemarkts von unterschiedlichen Stellen entschieden.

Für einen Abend hat das keine Bedeutung, für das Verständnis des Viertels schon. Es erklärt, warum zwei benachbarte Straßenzüge mit fast identischer Bebauung unterschiedlich reguliert sein können, und warum Debatten über Lärm und Bestuhlung in der Schanze und in St. Pauli getrennt voneinander geführt werden, obwohl dasselbe Publikum zwischen beiden hin und her läuft.

Der Anschluss nach Norden

Über den Neuen Pferdemarkt beginnt das Schanzenviertel. Von dort führt das Schulterblatt als Hauptachse weiter nach Norden — wie sich das Viertel dahinter aufteilt, zeigt die Karte des Viertels.

Häufige Fragen zur Paul-Roosen-Straße

Wo liegt die Paul-Roosen-Straße?

In Hamburg-St. Pauli, nördlich der Reeperbahn und südlich des Neuen Pferdemarkts. Sie liegt damit zwischen dem Vergnügungsviertel und dem Schanzenviertel — beide sind zu Fuß erreichbar.

Gehört die Straße zum Schanzenviertel?

Nein. Sie liegt im Stadtteil St. Pauli, nicht in Sternschanze. Über den Neuen Pferdemarkt sind es allerdings nur wenige Minuten, weshalb beide Lagen an einem Abend oft kombiniert werden.

Wie kommt man hin?

Über die U-Bahn-Station Feldstraße oder St. Pauli, beide wenige Minuten entfernt. Vom Bahnhof Sternschanze aus geht man über das Schulterblatt und den Neuen Pferdemarkt in etwa einer Viertelstunde.

Was unterscheidet die Straße vom Schulterblatt?

Der Maßstab. Die Paul-Roosen-Straße ist eine Wohnstraße mit einzelnen Betrieben statt einer durchgehenden gastronomischen Front. Der Betrieb verteilt sich, statt sich auf einer Achse zu bündeln.

Ist es dort nachts laut?

Deutlich ruhiger als auf der Reeperbahn, aber nicht still — die Nähe zum Vergnügungsviertel bringt Laufkundschaft mit. Der Pegel liegt zwischen dem der Schanzenachse und dem einer reinen Wohnstraße.